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Bar oder Konto?

In moderner Zeit stellt sich natürlich auch die Frage, ob man das Taschengeld seinem Kind bar oder auf ein Taschengeldkonto auszahlen soll. Die Banken und Sparkassen bieten mittlerweile sehr günstige bzw. sogar kostenfreie Taschengeldkonten mit eigener Kontokarte für die Automatenverfügung an. Die Institute wollen sich so schon früh die späteren Kunden sichern und diese an sich binden.
Allerdings ist ein solches Taschengeldkonto für Jugendliche natürlich tatsächlich praktisch.

Wenn sie mit Freunden unterwegs sind und sich beim Stadtbummel ein plötzlicher Bargeldbedarf ergibt und auch noch genügend Geld auf dem Taschengeldkonto befindet, wäre eine solche Möglichkeit, schnell Geld am Automaten zu holen enorm praktisch.

Und die einzige Grenze die sie hier ziehen sollten und die einzige Kenngröße, an der man ablesen kann, ob ein Konto Sinn macht oder nicht, ist das Alter. Nach Rücksprache mit meiner eigenen Bank würde ich hier die Grenze 13 Jahre nennen. Ab 13 Jahren kann man es ruhig mal mit einem Taschengeldkonto probieren, wenn es denn ihr Kind auch möchte.

Nicht zu verachten ist auch der immense Selbstwert-Schub den das Kind durch ein solches eigenes Konto erhalten könnte. Denn ob wir es gut finden oder nicht, ein großer Teil des Geldverkehrs der Erwachsenen geht heutzutage nun einmal über ein Girokonto. Und dieses eigene Konto könnte somit für den Jugendlichen einen großen Schritt in Richtung erwachsen werden bedeuten. Sind ihre Kinder unter 13 Jahren alt, sollte die gute alte Barauszahlung bevorzugt werden.