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Fester Rythmus

Wie wir aus anderen Bereichen der Kindererziehung wissen, ist nichts wichtiger für Kinder, als feste Strukturen, Berechenbarkeit der Eltern und Planbarkeit. Das gilt natürlich auch für die Auszahlung des Taschengeldes.

Natürlich haben wir schon gelesen, das das Taschengeld eine Bringschuld ist, und sie selbst darauf zu achten haben, das das Taschengeld pünktlich ausgezahlt wird. Der Grund hierfür ist, das Kindern nicht zumutbar ist, auch noch die Zahlungseingänge zu überwachen. ;-)

Im kindlichen Alltag haben die Kleinen schon oft genug eine Menge Stress, da sollten sie sich zumindest auf ihre Eltern verlassen können. Aber dennoch kriegen die Kinder bald ein Gefühl für die wiederkehrenden Zahlungen und lernen das Wechselspiel zwischen ausgehen des aktuellen Geldes und dem baldigen erwarten des neuerlichen Geldsegens einzuordnen.

Auch dieses wird sich bis ins hohe Erwachsenenalter, ja sogar bis ins Rentenalter fortsetzen. Natürlich wird man mit dem ausreichenden beiseite legen von Reserven nicht mehr so ganz angespannt warten, aber dennoch gehört die regelmäßige Zahlung dann zum Leben dazu.

Von daher ist es ganz wichtig, das auch beim Taschengeld - ähnlich wie bei ihrer monatlichen Gehaltszahlung - ein fester Rythmus eingehalten wird.
Im allgemeinen wird empfohlen bei Kindern von 4 bis 9 Jahren das Taschengeld wöchentlich auszuzahlen, und bei Kindern und Jugendlichen ab dem 10. Lebensjahr in eine monatliche Zahlungsweise überzuwechseln.